Eine der herausragendsten Eigenschaften des DIVEVOLK-Gehäusesystems ist seine unglaubliche Flexibilität. Doch was tun, wenn Ihr Smartphone nicht zu den gängigen Modellen gehört, für die wir einen Standardadapter anbieten? Die Lösung liegt in der faszinierenden Welt des 3D-Drucks. Diese Anleitung führt Sie Schritt für Schritt durch alle notwendigen Schritte, um einen perfekt angepassten internen Stützblock (Adapter) für Ihr DIVEVOLK-Gehäuse und Ihr Smartphone zu erstellen.
1. Warum werden für verschiedene Telefone spezielle Adapter benötigt?
A. Die Stärke des modularen Designs
Das DIVEVOLK-Gehäuse ist modular aufgebaut. Anstatt bei jedem Smartphone-Wechsel ein komplett neues Gehäuse kaufen zu müssen, lässt sich einfach der interne Adapterblock austauschen. Dieser nachhaltige Ansatz spart Geld und reduziert Abfall, sodass sich Ihr Gehäuse mit Ihrer neuen Technologie weiterentwickeln kann.
B. Standard- vs. kundenspezifische Adapter
Nicht jedes Handymodell benötigt einen speziell angefertigten Adapter. Zum Beispiel unser SeaTouch 4 Max+ Das Gehäuse wird mit einem Standard-Adapterblock geliefert, der perfekt mit allen Apple iPhones der Serien 12 bis 16 kompatibel ist. Der Android-Markt ist jedoch unglaublich vielfältig mit unzähligen Marken und Modellen, die sich in ihren Abmessungen und Formen deutlich unterscheiden. Für diese Nutzer sorgt ein spezieller Adapter dafür, dass das Gehäuse perfekt am Smartphone sitzt und somit eine reibungslose und zuverlässige Funktion bei Unterwasseraufnahmen gewährleistet ist.

Der standardmäßige Adapterblock, der im Lieferumfang des SeaTouch 4 Max+ Gehäuses enthalten ist.
2. Kann ich meinen eigenen Adapter drucken? (Und wo bekomme ich die Dateien?)
Ja! Wenn Sie Zugang zu einem 3D-Drucker haben, können Sie Ihren eigenen Adapter für jedes kompatible Handymodell drucken. Das bietet Ihnen maximale Flexibilität. Die benötigten 3D-Druckdateien stellen wir kostenlos auf der Seite „Technischer Support“ unserer offiziellen Website zur Verfügung.

Laden Sie hier die 3D-Druckdateien von der Seite des technischen Supports herunter.
3. Welchen 3D-Drucker und welche Materialien sollte ich wählen?
Die beiden gängigsten Arten von 3D-Druckern für Endverbraucher sind FDM (Fused Deposition Modeling) und SLA (Stereolithographie). Beide Verfahren haben ihre Vor- und Nachteile bei der Herstellung von Adapterblöcken.
FDM-Drucker (Fused Deposition Modeling)
So funktioniert es: Ein FDM-Drucker funktioniert, indem er ein Kunststofffilament (wie PLA oder ABS) erhitzt, bis es schmilzt, und es dann Schicht für Schicht durch eine Düse extrudiert, um das Objekt aufzubauen. Jede Schicht kühlt ab und verfestigt sich, wodurch nach und nach das fertige 3D-Teil entsteht. FDM-Drucker unterstützen eine Vielzahl von Materialien wie PLA, ABS und PETG, die jeweils unterschiedliche mechanische und thermische Eigenschaften aufweisen.

SLA-Drucker (Stereolithographie)
So funktioniert es: Ein SLA-Drucker verwendet lichtempfindliches Harz als Material. Eine UV-Lichtquelle härtet das Harz Schicht für Schicht aus und formt so das Objekt. Jede Harzschicht verfestigt sich unter dem Licht und bildet nach und nach das fertige 3D-Teil. Dieses Verfahren ist bekannt für seine hohe Präzision und die glatte Oberfläche.

4. Schnelllösung: So korrigieren Sie einen verzogenen Druck
Falls Ihr 3D-gedruckter Adapterblock leicht verzogen oder verbogen ist, lässt sich das oft einfach beheben. Legen Sie den Adapterblock auf eine ebene Fläche, beschweren Sie ihn mit einem schweren Gewicht und erwärmen Sie die verformte Stelle vorsichtig mit einem Föhn. Die Wärme macht den Kunststoff so weit weich, dass das Gewicht die Verformung beim Abkühlen korrigieren kann.

Zusammenfassung: Ihr Leitfaden zur Auswahl des richtigen 3D-Druck-Setups
Um den perfekten individuellen Adapter herzustellen, müssen Sie den richtigen Drucker und das passende Material auswählen. Hier ist eine Zusammenfassung, die Ihnen bei der Entscheidung hilft:
1.Den richtigen 3D-Drucker auswählen
- FDM-Drucker:
- Vorteile: Kostengünstig, einfach zu bedienen, ideal für Anfänger und den Heimgebrauch.
- Am besten geeignet für: Für Nutzer mit begrenztem Budget, bei denen höchste Präzision nicht im Vordergrund steht.
- SLA-Drucker:
- Vorteile: Sehr hohe Druckgenauigkeit und glatte Oberflächenbeschaffenheit, perfekt für die feinen Details und komplexen Formen eines Adapterblocks.
- Am besten geeignet für: Anwender, die höchste Präzision und Detailgenauigkeit für eine perfekte Passform benötigen.
2. Das richtige Material auswählen
- Für FDM-Drucker:
- PLA: Umweltfreundlich und leicht zu bedrucken, jedoch mit geringerer Festigkeit und Hitzebeständigkeit. Gut geeignet für einfache, wenig beanspruchte Adapter.
- ABS: Gute Zähigkeit und Elastizität, wodurch es weniger spröde ist. Eine gute Wahl für langlebige Adapter.
- PETG (Empfohlen für FDM): Das Beste aus beiden Welten. Es vereint die einfache Druckbarkeit von PLA mit der Festigkeit und chemischen Beständigkeit von ABS und ist somit eine ausgezeichnete und zuverlässige Wahl für einen langlebigen Adapterblock.
- Für SLA-Drucker:
- Lichtempfindliches Harz: Das einzige Material für SLA-Drucker. Es bietet hohe Präzision und eine glatte Oberfläche. Standardharze eignen sich für die meisten Anwendungen, während hochfeste oder technische Harze besser für Anwendungen mit höchsten mechanischen Anforderungen geeignet sind.
3. Sonstige Überlegungen
- Budget: FDM-Drucker und die dazugehörigen Materialien sind im Allgemeinen kostengünstiger. SLA-Drucker und Harze sind zwar teurer, bieten aber eine höhere Präzision.
- Nachbearbeitung: FDM-Drucke erfordern unter Umständen leichtes Anschleifen oder das Entfernen von Stützstrukturen. SLA-Drucke müssen in der Regel gewaschen und anschließend mit UV-Licht ausgehärtet werden.
Unsere Empfehlungen
- Für preisbewusste Nutzer: Wählen Sie eine FDM-Drucker mit PETG-MaterialDiese Kombination bietet zuverlässige Leistung zu geringen Kosten.
- Für höchste Präzisionsanforderungen: Wählen Sie eine SLA-Drucker mit hochfestem HarzDadurch wird die bestmögliche Genauigkeit, Passform und Haltbarkeit Ihres Adapterblocks gewährleistet.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Informationen bei der Auswahl des richtigen 3D-Druckers und Materials für die individuelle Gestaltung Ihres DIVEVOLK-Gehäuseadapterblocks helfen!

