Die Welt der Schwarzwasserfotografie ist ein geheimnisvolles Reich, in dem Taucher nachts im offenen Ozean treiben und nach mikroskopisch kleinen Lebewesen suchen, die aus der Tiefe aufsteigen. Sie zählt zu den anspruchsvollsten Formen der Unterwasserfotografie. Wir sind stolz darauf, Ihnen die Schwarzwasserfotografie präsentieren zu können. Auszeichnung für die beste Kreativität Zu Zhuo Liang (a.k.a. "Diver Player") für sein technisches Meisterwerk, "Black Water Hunter".
Dieses Bild, aufgenommen in den berühmten Gewässern von Anilao auf den Philippinen, zeigt ein winziges, 5 mm großes Hydroid in Bewegung. In diesem Artikel erklärt Zhuo Liang, wie er die Kamera benutzt hat. vivo X100 Ultra und die DIVEVOLK SeaTouch 4 Max Dieses mikroskopische Objekt in der stockfinsteren Nacht zu verfolgen, zu fokussieren und auszuleuchten.

Die Begegnung: Im Dunkeln treiben
Die Aufnahme entstand am 1. Oktober 2025 in Anilao, einem Tauchgebiet, das für seine reiche Makro- und Schwarzwasserbiodiversität bekannt ist. Es war Zhuos zweiter Nachttauchgang auf dieser Reise.
„Das Schwarzwasser von Anilao ist unglaublich artenreich“, erzählt Zhuo. „Ich trieb in einer Tiefe von etwa 15 Metern, als ich dieses winzige Hydroidentier, nur etwa 5 mm groß, in der Wassersäule schwimmen sah.“
Das Wesen war aktiv auf der Jagd und streckte seine Tentakel aus, um Mikroorganismen zu fangen. Trotz seiner geringen Größe bemerkte Zhuo seine langsamen, rhythmischen Bewegungen.
„Es bewegte sich langsam und öffnete seine Tentakel zum Fressen. Mit meinem Fokuslicht konnte ich seine transparenten Tentakel und seine Körperstruktur deutlich erkennen. Ich wartete geduldig, bis es sich der Kamera zuwandte und seine volle Gestalt offenbarte, bevor ich das Foto machte.“
Die Herausforderung: Mikrosubjekte verfolgen
Das Fotografieren eines 5 mm großen, transparenten Objekts, das sich im dreidimensionalen Raum bewegt (z. B. treibendes Wasser), ist bekanntermaßen extrem schwierig. Die Schärfentiefe in der Makrofotografie ist hauchdünn; bereits eine Bewegung von einem Millimeter kann das Bild unscharf machen.
„Die größte Herausforderung beim Schwarzwassertauchen ist die Kontrolle der Atmung und des neutralen Auftriebs“, erklärt Zhuo. „Da das Motiv so klein ist, kann der Autofokus des Handys leicht hin und her fokussieren oder den Hintergrund scharfstellen. Man muss das Handy aktiv bewegen, um dem Motiv zu folgen.“
Die "Fokus folgen"-Technik
Zhuo verließ sich nicht allein auf den Autofokus. Stattdessen nutzte er eine unter Profis gängige Technik: Neutrale AuftriebsverfolgungDie
„Ich musste langsam schwimmen, um mich der Drift des Motivs anzupassen. Ich stellte die Fokusdistanz vor und bewegte dann das Handy – millimeterweise – hin und her, bis das Motiv scharf auf dem Bildschirm erschien. Das erfordert eine perfekte Koordination zwischen Augen und Händen.“
Das Unsichtbare erleuchten
Um ein transparentes Lebewesen vor schwarzem Hintergrund zu fotografieren, ist die Beleuchtung entscheidend. Herkömmliche Weitwinkelblitze würden alle Partikel im Wasser ausleuchten (Rückstreuung) und das Foto ruinieren. Zhuo verwendete daher ein Snoot Light (ein fokussierter Strahl), um das Objekt zu isolieren.
- Lichtquelle: DIVEVOLK Snoot Light
- Position: Beleuchtung von oben (direkt über dem Motiv)
- Distanz: ungefähr 50 cm entfernt
- Intensität: Mindestleistung
Profi-Tipp: „Ich habe mit Oberlicht gearbeitet, um die Struktur des Hydroiden deutlich hervorzuheben“, sagt Zhuo. „Ich habe das Licht in einem Abstand von 50 cm gehalten und auf niedriger Stufe eingestellt, da eine zu geringe Nähe oder zu helles Licht ein weißes, transparentes Objekt sofort überbelichten würde.“
Kameraeinstellungen &Ausrüstungskonfiguration
Zhuo schoss hinein Professioneller (manueller) Modus Und RAW-Format um die Bildqualität für die Nachbearbeitung zu maximieren.

Einstellungen (vivo X100 Ultra)
- Modus: Manuell/RAW
- Verschlusszeit: 1/80 s (Langsam genug, um Licht einzulassen, schnell genug für sich langsam bewegende Motive)
- ISO: 400 (Sauberes, rauscharmes Bild)
- Weißabgleich: Auto
- Fokus: Manueller Fokus (Nahfokus arretiert)
Der DIVEVOLK-Vorteil
Zhuo benutzte die DIVEVOLK SeaTouch 4 Max Platinum Gehäuse mit einem Tablett mit zwei Griffen. Sein Lieblingsfeature bei diesem Shooting war das Bluetooth-VerschlussDie
„Der Bluetooth-Auslösegriff war das hilfreichste Hilfsmittel. Er ermöglichte es mir, den Auslöser sofort auszulösen, ohne das Telefon zu verwackeln, was entscheidend ist, wenn man einen bestimmten Sekundenbruchteil eines Augenblicks im Makrobereich festhalten möchte.“
Über den Autor

Zhuo Liang ist seit über einem Jahrzehnt Unterwasserfotograf. Obwohl er Erfahrung mit großen spiegellosen Kamerasystemen hat, nutzt er seit Kurzem die Vorteile und Möglichkeiten der mobilen Fotografie.
„Handys sind unglaublich leistungsstark geworden. Ich nutze mein Handy jetzt häufig für Makroaufnahmen. Es ist die perfekte Wahl für Anfänger in der Unterwasserfotografie oder für Profis, die ein leistungsfähiges Zweitgerät suchen.“
Portfolio: Die Schönheit von Anilao
Genießen Sie weitere Makro- und Schwarzwasseraufnahmen von Zhuo Liang, die während seiner Reise auf die Philippinen entstanden sind.

